ALS LIFELINE Selbstheilungskräfte  

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Du fragst, ob es evtl. durch die Anregung der Selbstheilungskräfte eine Verlangsamung gibt. Ich kann es leider nicht sagen. Wir machen sehr viel mit alternativen Methoden und seit neuestem auch Anregung der Selbstheilungskräfte. Aber ich weiß nicht, ob es langsamer geht. Wahrscheinlich hast Du mehr Vergleichsmöglichkeiten. Ich finde, bei meiner Mutter geht es extrem schnell! Aber vielleicht stimmt das gar nicht. Wenn ich allerdings im Forum von Diagnosefeststellungen lese, welche vier, fünf oder sechs Jahre schon zurückliegen, dann denke ich, es geht bei meiner Mama sehr schnell. Wenn ich Dir den Verlauf schildere, kannst Du Dir bestimmt besser ein Bild machen. Erste spürbare Symptome im Frühjahr 2005. Sprache verwaschen, häufiges Verschlucken. Herbst 2005 sehr wenig Kraft im linken Arm. Zeigefinger fast völlig kraftlos. Diagnosestellung im Januar 2006. Durch das Verschlucken rapide Gewichtsabnahme. Deshalb wurde noch in der Klinik gleich eine PEG gelegt. Aufenthalt ca. 2 Wochen in der Klinik. Keinerlei Aufklärung über Logo, Ergo oder Krankengymastik erhalten. Nach dem Klinikaufenthalt alles noch viel schlimmer. Unsicherer Gang. Nur noch in der Wohnung alleine gehen. Sehr schnelle Ermüdung. Jetzt ist es so, dass nach meinem Empfinden das Laufen nur dahingehend schlechter wurde, dass meine Mama früher ermüdet, sonst ist das Gehen gleich. Im linken Arm so gut wie keine Kraft mehr. Sprechen kaum noch möglich. Schlucken seit längerem gar nicht mehr möglich.
So, jetzt zu unseren Dingen, welche wir machen. Wir waren jetzt ein paar mal bei einer Magnetopathin (so nennen die Schweizer jemanden, der die Hände auflegt). Wir wohnen direkt an der Schweizer Grenze, deshalb ist das kein Umstand für uns. Also, diese Dame sagt, dass sie nicht heilen kann, sondern nur die Selbsheilungskräfte anregen kann. Wir hoffen, dass das etwas hilft. Jedenfalls ist es so, dass es meiner Mama danach recht gut geht. Vielleicht ist das nur das allg.Wohlbefinden. Aber mir ist auch das Recht. Ich bin froh, über jede Minute, in welcher es meiner Mama etwas besser geht. Faußreflexzonentherapie machen wir auch noch regelmäßig. Die Dame macht sehr viel den Darm und den Halsbereich. Es hilft in so fern, dass meine Mama danach ohne Medikamente auf die Toilette kann. Bei der Behandlung selbst, sagt sie, dass sie besser Luft bekommt und sich der Schleim im Hals löst. Die Tochter der besten Freundin meiner Mutter ist sehr spirtuell veranlagt, sie arbeitet mit meine Mutter unentgeltlich mit "Lichtwasser". Das sind verschiedene Heilquellen, welche dann individuell gemischt werden. Aber wie gesagt, ich kann nicht sagen, ob dies etwas verlangsamt. Wir haben auch Halswickel mit Schwedenkräutern gemacht. Jeden Abend reibe ich meiner Mama die Füße mit Hirtentäscheltinktur ein. Das sagt Maria Treben.
So, das war es jetzt fürs Erste. Wir werden weiter alles an Alternativen ausprobieren und hoffen, dass es etwas nützt.

Quelle: bizi
 
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